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Dresscode

Wann haben Sie das letzte Mal eine Einladung mit Dresscode erhalten? Hinter dem Begriff Dresscode oder Kleiderordnung steckt der Wunsch des Gastgebers nach einer bestimmten Kleidung der Gäste. Wird bei der Einladung ein Dressocode angegeben, sollten sich Gäste und Gastgeber entsprechend anziehen. Wir leben in einer modernen Gesellschaft die viel akzeptiert und in der Kleiderordnungen immer seltener vorgegeben werden. Oft wird ein Dresscode für eine formelle Veranstaltung angegeben, bei der es für die Gäste nicht selbstverständlich ist welche Kleidung angebracht ist. Eine Kleiderordnung soll es Gästen einfacher machen die richtige Kleiderauswahl zu treffen. Außerdem wird so vermieden, daß sich unpassend gekleidete Besucher unbehaglich fühlen wenn alle Blicke auf ihnen haften. Bei der Angabe eines Dresscodes sollte man sich gezielt ausdrücken und etablierte Begriffe verwenden, da ansonsten der Sinn einer Kleiderordnung verloren geht, wenn Sie für die Gäste nicht verständlich ist. Normalerweise beschreibt man die gewünschte Kleidung der Gäste auch nicht bis ins letzte Detail. Ein Dresscode beschreibt in der Regel ein abstraktes Kleidungsniveau und lässt dem Besucher etwas Spielraum für Interpretation.

Bei formlosen Anlässen im etablierten Freundeskreis wird eigentlich selten ein Dresscode vorgegeben. Wenn in der Einladung gar nichts über Kleidung geschrieben, dann ist man nach alter Tradition mit schicker Abendkleidung auf der sicheren Seite - aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Einige Dresscodes haben sich über lange Zeit etabliert. Doch sogar diese etablierten Kleidervorschriften, werden immer wieder durch wechselnde Modetrends beeinflußt. Die folgenden Dresscodes sind von 1 bis 5 nummeriert. Wer bei diesen Kleidervorgaben weiß wie er sich anziehen soll, der braucht keine Veranstaltung mehr fürchten.

1. Frack (Abendkleidung)

Falls Abendkleidung oder “White tie” auf der Einladung als Dresscode angegeben ist, sollte man perfekt bis auf die Zähne gekleidet auftauchen. Hier heisst es sich definitiv korrekt kleiden. Man trägt definitiv einen schwarzen Frack mit zugehöriger weißer Weste und weißer Fliege. Je nach Anlass kann auch eine Millitäruniform passen. Ob Orden getragen werden, wird in der Einladung meistens separat angegeben. Falls man selbst keinen Frack im Schrank hat sollte man einen ausleihen. Bei Angabe dieser Kleiderordnung ist es nicht gerne gesehen wenn Gäste im Smoking oder dunklen Anzug auftauchen. Gewisse Anlässen erlauben regionale Trachten in festlicher Variante als Alternative. Armbanduhren sollte man nicht tragen. Die fehlende Armbanduhr kann allerdings gern durch eine goldene Taschenuhr ersetzt werden damit man weiß, wann es Zeit für den Heimweg ist.

Wird als Kleiderordnung “zivile Abendkleidung” vorgegeben, dann sind Uniformen ausgeschlossen. Sollte tatsächlich direkt “Frack” als Dresscode vorgegeben sein, können auch regionale Trachten nicht getragen werden. Als spezielle Variante dieser Kleiderordnung gibt es noch die akademische Abendkleidung. Hier trägt Mann einen Frack mit schwarzer Weste.

2. Smoking

Nummer 2 unserer Kleidervorschriften wird auf Einladungen mit Smoking oder “Black Tie” angegeben und folgt dem “Frack” als etwas weniger formelle Abendkleidung. Bei Veranstaltungen vor 17 Uhr wird in der Regel kein Smoking getragen. Dieser Dresscode erlaubt einen schwarzen oder dunkelblauen Smoking - gern mit Fliege und Seidenumschlag auf der Jacke und Seidestreifen an der Hose. Ein Smoking kann auch mit einem sogenannten Kummerbund getragen werden. Zum Smoking trägt am Strümpfe und Lackschuhe. Gepflegt aussehende, dünne schwarze Schuhe können alternativ getragen werden. Die Hose wird von schwarzen oder weißen Hosenträgern getragen. Traditionell empfiehlt sich ein weißes Hemd zum Smoking. In der Regel mit dem klassischen Umlegekragen, gibt es das Smokinghemd auch mit Kläppchenkragen. Dieser wird manchmal auch als "Vatermörder" bezeichnet. Woher diese Bezeichnung stammt ist uns leider nicht bekannt. Das Smokinghemd hat Manschettenknöpfe am Umschlag und eine verdeckte Knopfleiste. Viele alternative Möglichkeiten gibt es bezüglich der Hemdoberfläche. Diese kann völlig glatt, mit längs oder quer verlaufenden Plissees oder Rüschen besetzt sein. Hemden, deren Brust aus gestärktem Baumwollpiqué bestehen, können ebenfalls getragen werden. Gewöhnliche weisse Hemden sind jedoch nicht allzugern gesehen. Ein weißer Smoking wird dagegen meistens nur in wärmeren Breitengraden getragen. Dort meistens auch nur auf Veranstaltungen die im Freien oder auf einem Boot stattfinden. Ein Frack oder ein dunkler Anzug sind nicht empfehlenswert wenn Smoking als Kleidercode vorgegeben ist.

3. Dunkler Anzug (offiziell geschäftlich)

Auf dem dritten Platz, und etwas weniger festlich als der Smoking, landet der Anzug. Nicht verwirren lassen, wir reden immer noch über schickes und festliches Aussehen! Für diesen Dresscode empfiehlt sich die Auswahl eines dunkelgrauen, dunkelblauen oder schwarzen Anzugs. Traditionell sind tiefschwarze Anzüge jedoch eher für Beerdigungen oder Vorstandssiztungen reserviert. Zum Anzug wird ein rein weißes oder pastellfarbenes Hemd getragen. Dazu passend ist eine Krawatte oder Fliege wahlfreier Farbe Pflicht, die gerne gemustert sein darf. Ist das Hemd farbig muß die Farbe der Krawatte natürlich genau abgestimmt werden. Schwarze oder weiße Schlipse sind tabu. Zum Anzug werden dunkle Schuhe getragen.

4. Jackett (Sakko), frühere Bedeutung

Diese etwas ältere Kleidervorgabe wird auf Einladungen seltener verwendet. Wer bei diesem Dresscode glaubt er könne wirklich nur das Sakko zur Jeans tragen, liegt leider falsch. Auch hier wird von Männern erwartet, daß einen kompletten und dunklen Anzug inklusive Hose tragen. Je dunkler der Anzug desto besser. Obwohl diese Kleidervorschrift als weniger restriktiv angesehen wird und auf dem vierten Platz landet, kann man davon ausgehen, daß alle Gäste vornehm gekleidet sind. Abhängig vom Anlass besteht eine relativ grosse Anzahl an Auswahlmöglichkeiten für den Anzug. Auch bei Krawatte oder Fliege gibt es so gut wie keine Einschränkungen. Farbige Hemden sind erlaubt. Allerding sehen weisse Hemden deutlich schicker aus.

4. Jackett (Sakko), aktuelle Bedeutung

Ist heutzutage Jackett auf der Kleiderordnung vorgegeben, wird von männlichen Gästen erwartet, dass sie im kompletten Anzug erscheinen. Allerdings muss es sich dabei nicht zwangsläufig um einen dunklen Anzug handeln. Helle Anzüge passen perfekt für Hochzeiten im Sommer. Zu ungezwungenen Anlässen ist die Anzughose nicht unbedingt Pflicht. Hemd und Schlips gehören jedoch in jedem Fall dazu.

5. Business Casual

Der am wenigsten restriktive Dresscode auf unsere Kleiderordnung. Kleiden Sie sich gerne schick und vornehm aber einfach. Stoffhosen, Polo-Shirts, farbige Hemden oder Westen sind absolut in Ordnung, genau so ein lässig sitzendes Sakko. Jeans sind dagegen tabu. Ein Schlips muss nicht zwangsläufig getragen werden. Nach 18:00 Uhr dürfen die Schuhe auch gerne braun sein.

Links: http://www.focus.de/kultur/mode/maennermode/tid-19966/dresscodes-white-tie-black-tie-cut_aid_556259.html

Zusätzliche Dresscodes die auf Einladungen auftauchen können

Kleiner Gesellschaftsanzug oder Stresemann

Dieser Dresscode klingt altertümlich und wird nur sehr selten verwendet. Er bezeichnet eine spezielle “Abendkleidung” die Vormittags bis Nachmittags getragen werden kann. Der kleine Gesellschaftsanzug stammt ursprünglich aus England und hat sich in Deutschland eigentlich nie richtig durchsetzen können. Wie angesprochen wird der Stresemann nur bis 15:00 Uhr getragen. Im Rahmen einer Hochzeit oder Taufe ist es jedoch nicht ungewöhnlich, den Anzug auch später zu tragen. Beim Stresemann handelt es sich um einen Anzug bestehend aus einem knappen, einreihigen schwarzen oder grauen Jackett und zugehöriger schwarz-grau gestreifter Hose. Ausserdem markant sind die grauen Hosenträger und weißen bzw. perlmutt-farbenen Knöpfe.

Die zugehörige, anthrazitfarbene Weste, an welcher der untere Knopf offen gelassen wird, darf genauso wenig fehlen wie Schlips oder Plastron. Der Schlips sollte eine dunkle Farbe haben. Wird stattdessen ein Plastron getragen, sollte dies ausschliesslich grau gemustert sein. Die Plastron-Nadel sollte bevorzugt perlmuttfarben oder golden sein. Wer ein Frack-Hemd trägt sollte ein Plastron umbinden. Zu einem normalen, weissen Hemd kann man eine schöne Krawatte tragen. Wenn Sie zu einer Hochzeit eingeladen sind und den kleinen Gesellschaftsanzug tragen, beachten Sie bitte folgende Regel. Trägt der Bräutigam kein Plastron, dürfen alle anderen Gäste auch kein Plastron tragen, da das Plastron festlicher als die Krawatte ist. Trägt der Bräutigam ein Plastron dürfen andere Gäste ein weniger festliches Plastron anlegen oder alternativ ein Hemd mit Krawatte tragen.

Ordentlich angezogen

Bei dieser Vorgabe ist leider nicht ganz eindeutig wie man sich anziehen sollte. Deswegen sollte dieser Dresscode eigentlich vermieden werden. In der Praxis taucht “ordentlich angezogen” leider noch recht häufig als Kleidervorgabe auf. Sicher ist in jedem Falls, daß man nicht mit kaputter, abgenutzter oder dreckiger Kleidung auftauchen sollte. Außerdem zu vermeiden sind Freizeitkleidung, Arbeitskleidung, Sandalen oder Trainingsschuhe. Für einige fallen Jeans nicht unter “ordentlich angezogen”. Andere finden Jeans in Ordnung finden wenn sie sauber und nicht zerissen sind oder runterhängen. Normalerweise sollte man auch keine kurzen Hosen tragen.

Wahlfreie Kleidung

Wird wahlfreie Kleidung als Kleiderordnung vorgegeben, kann man als Gast wirklich anziehen was man möchte.

Kleidervorgaben für Feste und andere festliche Anlässe

Hochzeit

Die meisten Paare kennen ihren Bekanntenkreis sehr gut und bestimmen danach wie die Gäste sich zur Hochzeitsfeier kleiden sollen (siehe oben).

Unantastbar - nur die Braut darf etwas helles Weißes zur Hochzeit tragen. Einzelne weiße Elemente, die nicht zu dominant, sind in Ordnung. Auf einer Hochzeit sollte man selbstverständlich auch keine Trauerkleidung tragen. Auch im Trauerfall soll während der Hochzeitsfeier die Freude regieren.

Auf einer Hochzeit ist es immer erlaubt regionale Trachtenkleidung zu tragen, unabhängig davon welche Kleiderordnung vorgegeben wurde. Nicht vergessen - das Tragen von Trachtenkleidung ist ansonsten nur gestattet, wenn als Dresscode Frack vorgegeben wurde. Immer dran denken - die Kopfbedeckung wird drinnen abgesetzt. Wenn die Trauung im Freien stattfindet nimmt man auch dort die Kopfbedeckung ab.

Beerdigung

Auf einer Beerdigung wird von den männlichen Gästen ein dunkler Anzug mit schwarzem Schlips und weißem Hemd getragen. Weiße Krawatte (weiterhin zu weißem Hemd) wird nur nahestehenden männlichen Besuchern getragen. Darunter fallen die Söhne, Brüder oder sehr enge Freunde. Krawatten, die auf einer Beerdigung getragen werden können, sind beispielsweise Notch Gino oder Notch Ozzy. Ein weißer Schlips für die Beerdigung ist z.B. Notch Jarmo.

In seltenen Fällen kann helle Kleidung als Kleidervorgabe für die Beerdigung gemacht werden. Das ist zum Beispiel auf Beerdigungen von Kindern nicht ungewöhnlich. Selbstverständlich sollten in so einem Fall schwarze Sachen nicht getragen werden. Ein blauer oder grauer Anzug mit weißem Hemd kann dann für Männer die passende Kleidung zu diesem traurigen Anlass sein. Dazu getragen wird ein grauer oder dunkelblauer (jedoch kein schwarzer) Schlips.

Promotion

Eine Promotion oder Verleihung eines akademischen Grades an Studenten ist ein Ereignis, welches für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Aus diesem Grund wird keine besondere Kleiderordnung vorgegeben. Alle Farben inklusive schwarz sind erlaubt.

Restaurantbesuch

Es war lange Zeit undenkbar ein vornehmes Restaurant zu besuchen ohne sich ordentlich herauszuputzen. Auch jetzt gibt es noch einige exklusive Restaurants in denen Schlipszwang herrscht oder in denen es nicht gerne gesehen ist, wenn Herren ohne Anzug auftauchen. Mit Aufkommen der Bar- und Klubkultur in Deutschland in den letzten Jahrzehnten haben sich viele Regeln jedoch gelockert. In den meisten Restaurants gibt es keinen Dresscode mehr. Wer nichts falsch machen will, bucht vorher einen Tisch und macht sich gleich darüber schlau ob es eine gültige Kleidervorschrift gibt. Unabhängig davon ob es einen Dresscode gibt oder nicht, geht man in feinere Restaurants niemals mit kurzen Hosen und Sandalen. Diese Regel sollte den meisten schon aus dem Urlaub bekannt sein. Stattdessen trängt man lange Hosen, ein Hemd und normale Schuhe (keine Turnschuhe). Welches Restaurant fein und vornehm ist muss jeder selbst entscheiden. Einen guten Anhaltspunkt geben in jedem Fall die Preise. Je besser die Lage, je teurer das Essen und je exklusiver die Weinkarte desto höher sind auch die Ansprüche an die Kleidung der Besucher.

Im Ausland

Kleiderordnungen unterscheiden sich von Land zu Land und Kultur zu Kultur. Am Besten fragt man Jemanden aus der Lokalbevölkerung um zu erfahren, ob es Unterschiede gibt. Wer zu Jemandem nach Hause oder auf eine offizielle Veranstaltung eingeladen wird, kann den Gastgeber fragen was er anziehen sollte. Kann man niemanden fragen, bleibt nur noch Verlass auf den gesunden Menschenverstand. Schauen sie sich an wie sich die lokale Bevölkerung kleidet. Denken Sie jedoch daran, dass es kulturelle und religiöse Gründe für bestimmte Kleidungen gibt und ein Tourist diese deshalb nicht tragen sollte. Zeigen Sie als Fremder in einem anderen Land gesunden Menschenverstand, Respekt und Rücksicht.

Als Tourist ist man in anderen Ländern zu Gast und wird damit zum inoffiziellen Repräsentanten seines eigenen Landes. Wer will schon das Deutschland und die Deutschen im Ausland als unerwünschte Rüpel durch gehen nur weil sich Einige nicht ordentlich benehmen können.

Es ist außerdem kein Grund, sich nicht an Kleidervorgaben zu halten nur weil andere Gäste das auch nicht tun. In einigen Ländern ist es beispielsweise respektlos und unhöflich die Sonnenbrille weiterhin zu tragen wenn man einen Raum betritt. Das gilt natürlich nicht für Blinde oder Menschen mit Sehschäden, die eine dunkle Brille tragen müssen. Meistens erkennt man solche Personen an einer weißen Mütze oder weil sie geführt werden.

Kopfbedeckungen nimmt man in der Regel ab, wenn man einen Raum betritt. Eine Ausnahme sind Designerhüte für Frauen, die meistens nur zu bestimmten Anlässen getragen werden.